Bauphysik mit Tiefgang: Simulationsgestützte Analysen für dauerhaft schadensfreie Gebäude.

Vermeiden Sie teure Bauschäden durch Feuchtigkeit und Schimmel. Ich biete Ihnen Sicherheit durch modernste hygrothermische Simulationen (WUFI®) und fundierten Holzschutz – besonders bei Sanierungen und PV-Anlagen.

Warum Bauphysik mehr ist als „Dämmen“

Ein Gebäude ist ein komplexer Organismus. Es muss atmen, Feuchtigkeit regulieren und Temperaturschwankungen aushalten. Wird bei einer Sanierung oder einem Neubau die Bauphysik vernachlässigt, sind Feuchteschäden, Schimmelpilzbefall und substanzgefährdende Fäulnis oft nur eine Frage der Zeit.

Als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger verlasse ich mich nicht auf Faustformeln. Ich setze auf forensische Genauigkeit und computergestützte Prognosen, um die Langlebigkeit Ihrer Immobilie zu sichern.

Der Blick in die Zukunft Ihrer Wand & Ihres Daches

Wo herkömmliche Tauwasser-Berechnungen (nach Glaser) aufhören, fängt meine Arbeit an. Mit der WUFI®-Simulation (Wärme- und Feuchteinstationär) berechne ich das Verhalten von Bauteilen unter realen Klimabedingungen über Jahre hinweg.“

Ihr Mehrwert – Warum ist das wichtig?

Klassische Berechnungen gehen oft von statischen Bedingungen aus (z.B. dauerhaft -10°C im Winter). Die Realität ist jedoch dynamisch: Schlagregen, Sonnenstrahlung und wechselnde Innenraumfeuchte belasten die Konstruktion. Eine WUFI-Simulation ist wie ein ‚Crashtest‘ für Ihr Haus – noch bevor der erste Stein bewegt wird. So erkennen wir Risiken, bevor sie zum Schaden werden.

Wann ist eine Simulation unverzichtbar?

  • Bei der Innendämmung von Altbauten (Fachwerk, Denkmal).

  • Bei kritischen Flachdach-Konstruktionen (z.B. Holzbauweise).

  • Wenn feuchteempfindliche Materialien verbaut werden sollen.

Photovoltaik auf dem Dach

PV-Anlagen sicher planen – Keine Solarenergie auf morschem Grund

„Die Entscheidung für eine Photovoltaik-Anlage ist richtig und wichtig. Doch Vorsicht: Eine PV-Anlage verändert die Bauphysik Ihres Daches massiv. Module wirken wie ein Schirm, verhindern die Erwärmung der Dachhaut durch die Sonne und blockieren oft die notwendige Rücktrocknung von Feuchtigkeit.“

Das Risiko: Wird eine PV-Anlage auf ein bauphysikalisch grenzwertiges Dach montiert, kann sich Feuchtigkeit im Dämmstoff stauen. Die Folge: Das Holztragwerk verfault unbemerkt unter den Modulen.

Meine Leistung:

  • Bestandsaufnahme der aktuellen Dachkonstruktion.

  • Simulationsberechnung: „Verkraftet“ Ihr Dach die Verschattung durch die Module?

  • Sanierungskonzepte, damit Ihr Dach so lange hält wie die neue Solaranlage (20+ Jahre).

Hygrothermische Simulation statt „Daumenpeilung“]

Wir rechnen mit der Realität (WUFI®-Simulationen)

Um Sicherheit für 20 Jahre PV-Betrieb zu gewährleisten, setze ich auf instationäre hygrothermische Simulationen. Anstatt nur Tauwasserperioden pauschal zu betrachten, simulieren wir den Feuchte- und Wärmetransport in Ihrem spezifischen Dachaufbau unter realen Klimabedingungen über mehrere Jahre hinweg.

Wir prüfen für Sie:

  • Wie verändert die Verschattung durch Module das Trocknungsverhalten?

  • Ist die vorhandene Dampfsperre für die neue Nutzung noch ausreichend?

  • Muss die Dämmung vor der Installation getauscht werden, um Schimmelbildung zu verhindern?

Nur so wird aus einer vagen Vermutung eine belastbare Investitionsgrundlage.

Christian Faßbender - Zeichen für Sachverstand

Christian Faßbender öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger der Handwerkskammer zu Köln für das Dachdeckerhandwerk

Christian Faßbender - Zertifizierter Sachverständiger für Schäden an Gebäuden (EIPOSCERT)

Zertifizierter Sachverständiger für Schäden an Gebäuden (EIPOSCERT) – durch die gemäß DIN EN ISO/IEC 17024 akkreditierte Zertifizierungsstelle EIPOSCERT

Mitglied im Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V. (BVS)

Der Risikofaktor Holzbauweise & Dämmung]

Wenn das Dach „aufhört zu atmen“

Besonders bei Flachdächern in Holzbauweise oder bei Sanierungen über bestehenden Dämmpaketen greift die Standard-Statik zu kurz. Eine vollflächige Belegung mit PV-Modulen wirkt wie eine zusätzliche, dampfsperrende Schicht auf der Außenseite.

  • Das Problem: Die natürliche Rücktrocknung des Daches nach oben wird durch die Module verhindert (Verschattung und fehlende Luftzirkulation). Feuchtigkeit, die von innen eindringt (Konvektion/Diffusion), bleibt in der Konstruktion gefangen.

  • Die Folge: Das Holztragwerk kann unbemerkt verrotten – unter den brandneuen Solarmodulen.

Experten-Tipp: Verlassen Sie sich bei Bestandsbauten nicht auf das einfache Glaser-Verfahren (DIN 4108-3). Dieses statische Verfahren blendet Speicherfähigkeit, Schlagregen und instationäre Bedingungen oft aus.

Konstruktiver Holzschutz – Damit Tragendes auch tragend bleibt

Holz ist einer der besten Baustoffe der Welt – wenn er trocken bleibt. Ob im Dachstuhl, im Holzrahmenbau oder bei Carports: Feuchtigkeit ist der Feind Nr. 1. Pilze (wie der Echte Hausschwamm) und Insekten benötigen ein feuchtes Milieu.

Mein Ansatz: Chemie ist gut, Konstruktion ist besser. Ich prüfe Details und Anschlüsse daraufhin, ob Wasser sicher abgeführt wird und Bauteile schnell abtrocknen können. Ich bewerte Schäden an Holzkonstruktionen und erstelle Sanierungskonzepte, die den normativen Anforderungen (DIN 68800) und der Langlebigkeit gerecht werden.

Häufige Begriffe kurz erklärt:

  • Was ist eine Dampfbremse vs. Dampfsperre?

    • Eine Dampfsperre lässt (theoretisch) gar keine Feuchtigkeit in die Dämmung – das ist oft riskant, da eingedrungene Feuchte auch nicht mehr raus kann. Eine Dampfbremse (oft feuchtevariabel) ist intelligenter: Sie lässt im Winter wenig Feuchte rein, öffnet aber im Sommer ihre Poren, damit die Konstruktion nach innen austrocknen kann.

  • Was bedeutet „Rücktrocknungspotenzial“?

    • Jedes Bauteil wird irgendwann feucht (durch Baufeuchte oder kleine Leckagen). Entscheidend ist nicht, ob es feucht wird, sondern ob es im Sommer schneller trocknet, als es im Winter feucht wurde. Ist die Bilanz positiv, bleibt das Haus gesund. Genau das berechnen wir mit der Simulation.

  • Warum reicht die „Glaser-Berechnung“ oft nicht mehr?

    • Das Glaser-Verfahren ist der gesetzliche Mindeststandard (DIN 4108-3), betrachtet aber keine kapillare Wasserleitung und keinen Schlagregen. Für komplexe Sanierungen ist dieses Verfahren oft zu ungenau und kann Sicherheit vortäuschen, wo keine ist.

FAQ (Häufige Fragen)

Frage: Der Solarteur hat gesagt, das Dach ist okay. Reicht das nicht? Antwort: Meistens führt der Solarteur nur eine Sichtprüfung durch. Er haftet in der Regel nicht für die Substanz des Daches oder die Statik des Gebäudes. Sein Interesse ist der Verkauf der Anlage. Mein Interesse ist die Sicherheit Ihrer Immobilie.

Frage: Was passiert, wenn das Dach nicht geeignet ist? Antwort: Wir erarbeiten ein Sanierungskonzept. Oft reicht eine Teilsanierung oder eine spezielle Unterkonstruktion, um das Dach „PV-fit“ zu machen.

Frage: Prüfen Sie auch nach der Installation?

Antwort: Ja, ich biete auch die Prüfung der Abnahmereife der fertig installierten Anlage sowie Schadensgutachten an.

Planen Sie mit Sicherheit.

Gehen Sie bei der Substanz Ihrer Immobilie kein Risiko ein. Ob geplante PV-Anlage, energetische Sanierung oder Feuchteschaden: Lassen Sie uns den Sachverhalt bauphysikalisch prüfen – bevor teure Fakten geschaffen werden.

Gutachter für Flachdächer und Dächer mit Abdichtungen

Als Sachverständiger für Flachdächer und Gutachter erstelle ich Gutachten über Bauleistungen des Dachdeckerhandwerks und ermittle den Umfang und die Ursache unterschiedlicher Schäden an Dächern.

Ich bin im Großraum Köln, Bonn und Düsseldorf sowie im gesamten Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen tätig und gelegentlich auch darüber hinaus. Zudem berate ich Sie hinsichtlich der Maßnahmen zur Sanierung von Schäden und zur Modernisierung von Flachdächern. Die Beratung wird unter Beachtung wirtschaftlicher und neutraler Gesichtspunkte durchgeführt.

Für zahlreiche in der Industrie oder im Großgewerbe genutzte Gebäude stellen Flachdächer die Standard-Dachkonstruktion dar. Darüber hinaus stellen Flachdächer häufig den oberen Wetterschutz in Wohngebäuden dar. Diese Dächer bieten für Lager- oder Produktionshallen, aber auch für Wohngebäude viele Vorteile.

Die Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Neuerstellung und Sanierung eines Flachdaches stellt sowohl an Architekten als auch an die Ausführenden hohe Anforderungen. Die Auswahl geeigneter Baustoffe und geeigneter Abdichtungsmaterialien erfordert neben der Erfahrung ein grundlegendes Verständnis der Zusammenhänge zwischen den bauphysikalischen und zerstörungsrelevanten Aspekten.

Bei der Planung, Konstruktion und Instandhaltung können viele Fehler entstehen. Baumängel und Schäden betreffen insbesondere die Funktion der Abdichtung. Als Sachverständiger für Flachdächer sowie als Sachverständiger für Bauwerksabdichtungen (TÜV) kann ich Ihnen bei der Begutachtung von Dachflächen oder der Baubegleitung behilflich sein.

Sachverständiger für Bauwerksabdichtungen (TÜV)

Christian Faßbender Sachverständiger für Bauwerksabdichtungen (TÜV)

So erreichen Sie mich:

Christian Faßbender

Faßbender Bausachverständigengesellschaft mbH

Sachverständiger für Bauwerksabdichtungen (TÜV)

Much: 02245 – 91 55 164 Bennrath 40a in 53804 Much

Köln: 0221 – 340 29 380 Rothehausstr. 2a in 50823 Köln

Düsseldorf: 0211 – 93 67 24 50 Erkrather Straße 401 in 40231 Düsseldorf

Frankfurt: 069 – 348 72 120

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